Buch "Von der Dampflok zum ICE"

Nachricht: Exkursion ins Elbsandsteingebirge und zum Tag der offenen Tür bei Tillig

Anfang des Jahres wurde der Verein eingeladen mit der neuen H0m-Anlage "Straßberg" zur Modellbahnausstellung nach Sebnitz anlässlich des Tages der offenen Tür am 13. Juni 2015 beim Modellbahnhersteller Tillig zu kommen. Schnell stand unser Entschluss fest, nicht nur für einen Tag ins Elbsandsteingebirge zu reisen, sondern daraus gleich eine ganze Exkursion zu machen.
Am Donnerstag, in aller Frühe ging die Reise los. Erster Anlaufpunkt war das ehemalige Bahnbetriebswerk in Nossen, wo sich der Verein "IG Dampflok Nossen e.V." nieder gelassen hat. Immerhin elf Vereinsfreunde haben sich hier eingefunden! Nach voriger Absprache wurde mit uns dort eine Führung durchgeführt und wir konnten die verschiedenen Exponate in Ruhe ansehen. Neben den großen Schlepptenderdampfloks - unter anderem die zuletzte gebaute 23.10 (23 1113) - konnte zum Beispiel auch der Diesellok-Exot 234 304 in mintgrün oder ein ausgebauter Motor aus einer Reichsbahn-V 100 - besser bekannt als 12KVD - bestaunt werden.
Nach etwa anderthalb Stunden war die Führung vorbei und wir sind zum zweiten Tagesziel - der Weißeritztalbahn - nach Dippoldiswalde aufgebrochen. Hier sind wir mit dem Dampfzug auf dem wieder aufgebauten Teilstück nach Freital-Hainsberg gereist. In Freital blieb genügend Zeit, um sich die Anlagen der Schmalspurbahn anzusehen und den Verkehr auf der Normalspurstrecke von Dresden nach Chemnitz zu beobachten. Nachdem wir wieder in Dippoldiswalde angekommen waren, haben wir uns einen Eindruck vom noch nicht wieder in Betrieb gegangenen Abschnitt der Weißeritztalbahn zum Kurort Kipsdorf verschafft. Wir hoffen inständig, dass der Aufbau hier schnell voran geht! Zum Abschluss des ersten Tages führte uns der Weg in unsere Unterkunft "Weiße Taube" nach Pirna. Nach einem deftigen Abendessen haben wir den Abend mit Wein und Bier in Ruhe ausklingen lassen.

Auch am Freitag stand ein straffes Programm auf dem Plan. Los ging es direkt in Pirna: Wir besuchten die im Jahr 2013 eröffnete Werkstatt der ITL Eisenbahngesellschaft mbH. Hier konnten wir anderthalb Stunden hinter die Kulissen schauen. Interessant war vor allem, wie sich die Fahrzeuginstandhaltung im Vergleich zu früher - das hatten wir ja gestern in Nossen gesehen - geändert hat. Die Anlagen sind deutlich kleiner und vor allem viel sauberer und heller als zu Zeiten der Dampflok.
Anschließend fuhren wir das Elbtal Richtung Süden zum Kurort Rathen. Dort stand ein Besuch der Eisenbahnwelten - eine große Gartenbahnanlage mit Motiven aus der Region – an.
Das nächste Ziel an diesem Tag war eine Fahrt mit der Kirnitschtalbahn. So fuhren wir weiter nach Bad Schandau und von dort aus dann zum Lichtenhainer Wasserfall. Hier konnte sich auch endlich etwas abgekühlt werden, denn 30°C im Elbtal ohne jeglichen Wind können einen schon ohne großes Zutun zum Schwitzen bringen.
Nachdem wir wieder in Bad Schandau angekommen waren, trennte sich die Gruppe: ein Teil fuhr nach Sebnitz, um die H0m-Anlage für den Tag der offenen Tür aufzubauen, ein anderer Teil fuhr bereits zurück zur Unterkunft nach Pirna und der Rest nutzte das gute Wetter, um noch ein paar Fotos vom Planverkehr im Elbtal zu machen.

Der Samstag stand ganz im Zeichen des Tages der offenen Tür bei Tillig. Da ausreichend Personal vorhanden war, konnten wir uns aufteilen und wechselseitig unsere Anlage betreuen, die anderen Anlagen auf der Ausstellung begutachten und auch zu Tillig ins Werk gehen, um dort die Produktion zu besichtigen oder das eine oder andere Schnäppchen zu ergattern. Nach Abbau der Anlage ging es dann wieder zurück nach Pirna.

Der letzte Tag unserer Exkursion führte uns zunächst nach Königsstein. Dort besuchten wir das Miniatur-Elbtal. Im Maßstab 1:87 wurde das Elbtal zwischen Vogelsang und Bad Schandau zu Zeiten der Deutschen Reichsbahn nachgebaut. Einfach beeindruckend und in jedem Fall eine Empfehlung wert!
Das zweite Tagesziel und damit der letzte Programmpunkt unserer Exkursion war eine Fahrt mit der Lößnitzgrundbahn von Radebeul Ost nach Moritzburg. Kurz nach 14 Uhr waren wir dann wieder zurück in Radebeul und machten uns auf die Heimreise.
In Erinnerung bleiben vier anstrengende, aber vor allem erlebnisreiche Tage! Wir möchten uns an dieser Stelle nochmals bei der IG Dampflok Nossen und der ITL Eisenbahngesellschaft mbH für die Führungen und die Blicke hinter die Kulissen bedanken!

Die Frage ist nun: Wohin wird uns die nächste Exkursion - vielleicht schon im nächsten Jahr - bringen?

Weitere Informationen:


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